Zero Trust
Zero Trust ist ein Sicherheitsmodell, bei dem niemandem und nichts automatisch vertraut wird – unabhängig davon, ob sich ein Benutzer oder Gerät innerhalb oder außerhalb des Netzwerks befindet. Jeder Zugriff wird einzeln geprüft auf Basis von Identität, Gerätestatus, Standort und Kontextinformationen.
Zero Trust schützt Ressourcen durch strikte Zugriffsprüfungen und kontinuierliche Überwachung.
Jede Anfrage muss authentifiziert und autorisiert werden.
Zugriffe werden dynamisch anhand von Kontextinformationen beurteilt, z. B.:
Feingranulare Zonen mit definierten Regeln für Ressourcengruppen reduzieren die Angriffsfläche und begrenzen seitliche Bewegungen.
Laufende Überwachung aller Aktivitäten zur Früherkennung von Anomalien und verdächtigen Mustern.
Sicherheitsrichtlinien werden automatisiert durchgesetzt, bewertet und bei Bedarf angepasst.
| Merkmal | Klassisches Perimetermodell | Zero Trust |
|---|---|---|
| Vertrauen | Interne Systeme gelten als sicher | Kein Vertrauen ohne Prüfung |
| Zugriff | Einmalige Authentifizierung | Jede Anfrage wird geprüft |
| Segmentierung | Große Zonen | Mikrosegmentierung |
| Überwachung | Reaktiv | Proaktiv und kontinuierlich |
Implementierung von SIEM-Tools zur zentralen Protokollierung, Analyse und Alarmierung.
| Baustein | Funktion |
|---|---|
| Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) | Starke Identitätsprüfung |
| Identity & Access Management (IAM) | Zentrale Berechtigungsverwaltung |
| Endpoint-Compliance | Nur geprüfte, sichere Geräte erhalten Zugriff |
| Mikrosegmentierung | Minimiert potenzielle Angriffsflächen |
| Monitoring & SIEM | Früherkennung und automatisierte Reaktion |