Disaster Recovery
Disaster Recovery (DR, deutsch etwa „Notfallwiederherstellung“) umfasst alle geplanten Maßnahmen, mit denen IT-Systeme, Anwendungen und Daten nach einem schwerwiegenden Ausfall wieder in Betrieb genommen werden. Auslöser können ein Hardwaredefekt, ein Cyberangriff wie Ransomware, ein Brand, ein Wasserschaden oder ein längerer Stromausfall sein.
Das US-amerikanische National Institute of Standards and Technology (NIST) beschreibt den Disaster-Recovery-Plan als schriftlichen Plan, um ein oder mehrere Informationssysteme nach einem schweren Hardware- oder Softwareausfall oder nach der Zerstörung von Räumlichkeiten wiederherzustellen – bei Bedarf an einem Ausweichstandort.
Die drei Begriffe hängen zusammen, meinen aber nicht dasselbe:
Kleine und mittlere Unternehmen haben selten eine eigene IT-Abteilung, die im Ernstfall improvisieren kann. Ohne vorbereiteten Plan wird unter Zeitdruck entschieden, was zuerst wiederhergestellt wird – das verlängert den Stillstand und erhöht den Schaden. Ein einfacher, getesteter Plan schafft hier Klarheit. Wie du dabei vorgehst, erklären wir ausführlich im Blogartikel Disaster Recovery für KMU: Notfallwiederherstellung richtig planen.
Disaster Recovery ist der vorbereitete Weg zurück in den Betrieb nach einem schweren IT-Ausfall. Das Backup liefert die Daten, der Disaster-Recovery-Plan sorgt dafür, dass daraus in planbarer Zeit wieder ein funktionierendes Unternehmen wird.
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Verwandte Begriffe: Backup · RTO und RPO · Ransomware · Rechenzentrum · Zum IT-Glossar